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Läuft ohne Datenbank glücklich mit Pivot

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Montag 28 02.2005Gnak.de Nr. 7: I don't like freiwillige Suchmaschinen-Selbstkontrolle

Neues aus der Podcasting-Welt und meine Irritation über die nahezu untergegangene Nachricht der 'freiwilligen Suchmaschinen-Selbstkontrolle'.


(19:18 min, 11 MB, zum Speichern mit rechts auf den Link klicken und
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  • I don't like Mondays

  • die letzten zwei Wochen waren für "Podcasting international" extrem spannend, viele neue Verbindungen werden geschaffen

  • das Netz ist ein zersplittertes Chaos - es ist ist die spannende Aufgabe der neuen Welt, neue Strukturen der Orientierung zu schaffen

  • Jeder hat ein sehr großes persönliches Netzwerk - auch ohne Internet

  • Kontakte online zu knüpfen als effizientere Vorbereitung auf 'realen Kontakt'

  • Wikipedia als interessantes Projekt für freies, frei zugängliches Wissen, auch für abstruse Themen

  • ein deutsches Podcasting-Wiki

  • Erschreckend, wie wenig Aufmerksamkeit das Thema 'selbstregulierende Suchmaschinen' erhalten hat. Was soll der Blödsinn? Ein paar der wenigen Berichte:

    • der Golem-Bericht "Suchmaschinenbetreiber gründen freiwillige Selbstkontrolle"
      Im Unterschied etwa zu Filmen oder Computerspielen betreffen die Jugendschutzbestrebungen bei Suchmaschinen nicht nur Nutzer unter 18 Jahren, weil derartige Inhalte generell aus dem Index entfernt werden. Somit können ausgefilterte Inhalte per Suchmaschine auch nicht mehr von volljährigen Personen gefunden werden, weil die Suchmaschinenbetreiber bislang keinen Suchindex speziell für Erwachsene anbieten. Das führt dazu, dass sich Kunden solcher Suchmaschinen vielfach bevormundet fühlen und den Betreibern Zensurvorwürfe machen.

    • Ausführlicher Bericht auf medienrauschen.de: Selbstbeschneidung: Deutschland bekommt sein Kindernet

    • Bei scytale.de fand ich folgendes Zitat:
      I worry about my child and the Internet all the time, even though she's too young to have logged on yet. Here's what I worry about. I worry that 10 or 15 years from now, she will come to me and say "Daddy, where were you when they took freedom of the press away from the Internet?"
      -- Mike Godwin
      Korrekt.

    • Meine Erlebnisse mit Schülerinnen und die ersten Kontakte mit dem Internet.

    • Ich bin eine erwachsene Frau (die dachte, sie wäre in einer Demokratie) - obwohl ich in den letzten Jahren gelernt haben sollte, was die Vorstellung gewisser Einrichtungen bezüglich frei denkender Menschen ist. Fazit: Wieso bitte sollen mir Ergebnisse vorenthalten werden? Wer Kinder schützen will, soll den Zugang kontrollieren, und nicht allen den Zugriff entziehen. Wenn die Erwachsenen davon verwirrt werden, wie gewisse Basics im Netz funktionieren, sollen sie halt einen Online-Führerschein machen.

  • Mein Wunsch nach der besseren Vernetzung der deutschsprachigen Podcaster.

  • Steffanie aus Schweden ist wieder da! :)

 

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  1. Liebe BesucherInnen von gnak.de
    Nehmt diesen Beitrag (Selbstkontrolle) von Nicole ernst, ohne Wenn-und-Aber. Das Thema ist zu wichtig, als dass es einfach (runter-) geschluckt werden darf. Es soll mir später nur keiner kommen, mit der bestens bekannten Ausrege: "Aber das habe ich doch nicht gewusst". Diese Zeiten sollten endgültig vorbei sein. Also, rann an eure Abgeordneten und intervenieren, denn auch er wird überwacht werden.
    Roger 28.02.2005 - 19:15

  2. Hi Nicole,
    mal ein Kommmentar zu deinem letzten Podcast.

    1. Was ich als wichtigen Effekt beim Chatten bemerkt habe ist, daß die Menschen ohne Vorurteile von den Äußerlichkeiten, sich eine Meinung bilden. Hier wird dem Gegenüber erstmal zugehört/gelesen bevor man sich eine Meinung bildet.

    Ich finde das einen ganzen wichtigen Effekt da leider viele sich nicht mehr die Mühe machen Menschen richtig kennenzulernen. Hier wird leider viel über Kleidung und Haarschnitt aussortiert als über Inhalte. Häufig hat man dann eine "Verpackung ohne Inhalt"(tm). Scheint aber viele nicht zu stören.

    2.
    Ich stimme Dir zu das es zu einem großem Problem wird wenn solch eine Selbstkontrolle eingeführt wird.
    Ich ärgere mich auch über Inhalten mit denen ich nicht einverstanden bin (Rechtsradikalismus,..) leider wird es uns nichts bringen diese Inhalte aus dem Web auszublenden. Die sind ja dann nicht weg. Und ich glaube weniger das der Skinhead von Nebenan die anderen Gleichgesinnten mit den wenigen Haare übers Netz kennengelernt hat.

    Ich stimme Dir auch zu das man Kinder nicht unbeaufsichtigt ins Netz lassen sollte. Viele Eltern haben zum einen keine Ahnung was man alles im Netz findet, und zum anderen keine Ahnung wie man es verhindert. Das vorgehen von deinem Bekannten finde ich richtig, vor allem da ich der Meinung bin das Kinder in dem Alter auch noch andere Interessen haben sollten als nur im Netz zu surfen.

    Technisch fände ich für die Personal Firewalls eine URL Blacklist nicht das schlechteste. Dies gibt es bei vielen der Linux Firewalls schon und nimmt dort viel Arbeit ab. Bei den Personal Firewalls habe ich es bis jetzt noch nicht gesehen. Das würde viele unangenehme Sites filterbar machen.

    Das ausblenden von Inhalten aus den Suchmaschienen ist keine Lösung, vor allem da nicht klar ist wer die Suchbegriffe definiert. Vielleicht ist der BND ja so nett und steuert ein paar Begriffe bei die nicht vorkommen dürfen und blendet damit unangenehmen Meinungen aus WebSites aus.

    Und wenn die Inhalten nicht mehr in Suchmaschienen vorkommen dürfen, was ist dann mit Ad/Banners ? Die gibt es nicht gerade Kindergerecht auf vielen Seiten. Wer blendet die aus ? Für mich klingt das alles nach "Wir tun alles was wir können !", purem Aktionismus auf ganzer Linie.

    So, jetzt aber Schluß. Ich hoffe der Kommentar war nicht zu lang. Ich denke es wird noch genug über das Thema diskutiert.

    cu odo
    Odo 02.03.2005 - 10:35

  3. Gedankengut nach meinem Geschmack. "persönliches Netzwerk" fand ich als Thema sehr interessant. Mach weiter so! vg Mike
    Mike 02.03.2005 - 13:02

  4. Mal wieder das Thema, was müssen wir machen und was können wir tun, um unsere Kinder zuschützen. Gerade an als Administrator an einer Realschule habe ich mich schon oft mit dem dortigen Kollegium beraten, was wir tun können. einig sind wir uns, dass "gefährendene" Seiten nicht zu erreichen sein dürfen. Leider können wir nur Reagieren statt agieren. Ich bin schon am auswerten, welche Seiten aufgerufen werden und dann selbst auszuwählen, welche gesperrt werden. Leider suchen sich die Schüler immer neue Adressen, um sich solche Seiten anzuschauen. Vereinzelt werden dann auch Schüler blos gestellt, damit alle wissen, dass wir wissen, wenn sie "falsche" Seiten ansurfen.
    Meine kleinste Schwester hat sich am Wochenende bei Jamba angemeldet und hat verkündet, sie bekommt nun Klingeltöne kostenlos. zum Glück habe ich es gleich widerrufen. Sie hat nun auch ihre Lehren gezogen und wird es nie wieder machen.
    Ich bin der Meinung, dass man aus Fehlern lernt. Sie hat nun gelernt nie ihre Daten im Internet preiszugeben. Es war zwar ein relativ teurer Fehler, aber sie hat es nun gelernt.
    Christian 02.03.2005 - 15:41



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